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Gloria

15.04.2026 20:00 Uhr Ausverkauft
Apostelnstraße 11, 50667 Köln
Die folgenden Künstler*innen präsentieren eine Show, die sich gewaschen hat (Änderungen vorbehalten):
Jeannine Michaelsen
Fotocredit: Guido Schröder
Meine Name ist Jeannine Michaelsen. Ich bin eine Frau. Ich bin 40. Ich arbeite beim Fernsehen. In diesem Universum verzweifle ich regelmäßig an den Strukturen, Männern, Frauen, Tierbabys, Sexismus, schlechtem Kaffee und mir selbst. Ein Kind hab ich auch. Selbst gemacht und selbst verkorkst. Zwischendrin menstruiere ich immer noch regelmäßig. Wenn es ganz verrückt läuft, passieren diese Dinge sogar parallel. Wie konnte das alles passieren, fragen sie sich? Zu Recht! Und, genau so wichtig: was musste alles passieren, und was konnte alles nicht passieren, damit das passiert? Klären wir.
Abdel Boudii
Fotocredit: Alexander Fanslau
Abdel, der bereits in seiner Kindheit ein Faible für das Nachahmen von Stimmen entwickelt, schafft es seine Leidenschaft auf die Bühne zu tragen und die Zuschauer durch seine Alltagskomik in seinen Bann zu reißen. Seine Auftritte sind eine abwechslungsreiche Show aus humorvollen Anekdoten, witzigen Alltagssituationen und verblüffenden Parodien vom typisch deutsch-türkischen Familienvater Hakan Dündük, über den liebevollen Weltverbesserer Malte, bis hin zum lautstarken Berliner Unikat Carsten Stahl. Die Vielseitigkeit von Abdel zeigt sich nicht nur in seinen brillanten Figuren, sondern auch in seiner Fähigkeit, mit unterschiedlichen Charakteren zu interagieren und spontane Dialoge mit dem Publikum zu kreieren. Das macht er auf seine unverwechselbare Art und beweist beispiellose Vielfältigkeit mit einem, nein, allen Akzenten!
Lara Autsch
Lara Autsch! Auf den ersten Eindruck wirkt sie wie eine superwitzige, unangepasste Stand-Up Comedienne mit einer ansteckenden Lache. Und in Wirklichkeit...ist sie genau das! Seit ihrer Kindheit bringt sie ihre Mitmenschen zum Lachen und hat 2017 dann akzeptiert, dass Comedy ihre Berufung ist und den Weg auf die Bühne gewagt! Gott sei Dank! Ihren ,,Scharakter" beschreibt Lara als den eines 12-Jährigen Jungen, gefangen im Körper einer heißen, tätowierten Blondine. Unangepasst, rebellisch, aber auch leicht naiv, herzlich und voller Liebe für ihr Publikum! Auf der Bühne erzählt sie schräge Geschichten aus ihrem Leben. Von verstörenden Familienfeiern über abstruse Dating-Fails, phantasiert sie auch offen über ihren großen Wunsch, eines Tages mal in der Öffentlichkeit stillen zu können. Auftritte von Lara Autsch sind immer Einzigartig und es gibt es nur eine Gewissheit: Es wird NIEMALS langweilig!
Rasmus Syman
Fotocredit : Xaver Hirsch
Ivan Thieme
Fotocredit: Deniz Arden
Mit seinem speziellen Humor, der ihn gleichermaßen liebevoll wie amüsiert auf seine zahlreichen "seltsamen Angewohnheiten" blicken lässt, hat er sich längst einen festen Platz auf den Bühnen der Hauptstadt erspielt. Man kennt ihn, obwohl er zu den Jungsten im Berliner Comedy-Underground zählt: Ivan Thieme. Nun präsentiert er mit "Fühl ich" sein erstes, abendfüllendes Solo. Am liebsten erzählt er in seinen Jokes aus seinem Alltag - und wirkt dabei gern mal etwas unbeholfen oder sogar ein bisschen verlegen. Allerdings trügt der Schein. Zumindest ein bisschen. Denn Ivan hat nicht nur eine ganz eigene Sicht auf die Welt, sondern hat es auch faustdick hinter den Ohren. Als scharfsinniger Beobachter trifft er mit seinen selbstironischen Schilderungen, die oft unerwartete, Wendungen nehmen, regelmäßig ins Schwarze: Ob sprachliche Hürden, hoffnungslose Tinder-Experimente oder peinliche Begegnungen in der Eisdiele, die Auswirkungen von Corona auf Beziehungen und Dating, das Leben in der Großstadt oder die Erziehungsmethoden der ukrainischen Mutter - Ivan vermag allem und jedem mindestens eine hervorragende Pointe abzugewinnen. Seine Betrachtungen sind einerseits sehr subjektiv, aber gleichzeitig so universell, dass man sich fast schon zwangsläufig in ihnen wiederfindet und deshalb nicht über, sondern mit ihm lachen kann. Vielleicht ist Ivan (noch) zu jung, um sarkastisch oder zynisch zu sein. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass es ihm einfach nicht liegt. Er spottet. Leidenschaftlich. Aber er verh?nt nicht. Wie er sich selber und die Szenen, in denen er sich wiederfindet, wahrnimmt, ist irgendwie sanft. Und zugetan. Deshalb kann es auch vorkommen, dass Ivan auf der Bühne genauso lachen muss, wie sein Publikum im Saal. Und das am?iert sich garantiert - auf eine ganz besondere, da herrlich leichte und unbeschwerte Art.
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